Meine kleine weite Welt versammelt neben meinem Haupt-Blog schulfrei leben und lernen Berichte und verschiedenartigste Beiträge über die Dinge, die mich politisch bewegen, sowie über Persönliches, soweit sie nicht das Thema schulfrei bzw. Bildungs-Freiheit betreffen.

Montag, 29. August 2011

Der Sommer geht zu Ende ...

Gestern kam mir plötzlich in den Sinn, dass wir heuer gar keine Brombeeren gepflückt haben - wie konnte das sein? Es wurde viel gerodet rund um den Ort, wo wir wohnen, die Wildnis mit üppigem Brombeergebüsch stark beschnitten. Trotzdem sind natürlich noch genug Büsche da - aber ich kam gar nicht auf die Idee, da mal durchzuradeln und zu pflücken. Und unseren sterbenden Garten habe ich auch so gut wie nie betreten - ich kann es nicht gut ertragen, ihn im jetzigen Zustand zu sehen, habe aber auch (noch nicht wieder) die Kraft, dort etwas zu verbessern (oder wenigstens den Versuch zu unternehmen).

Dann habe ich mein Auto sehr stark vermisst (ist mal wieder kaputt).
Wir (Charlotte und ich) teilten dann die Zeitungen laufend und mit Rollstuhl und ÖPNV-Anfahrt aus. Arbeit, die ich sonst in zwei Stunden erledige, haben wir in viereinhalb Stunden gemacht - aber es war okay so, ich habe mich nicht darüber aufgeregt und Charlotte hat prima mitgemacht, ohne zu protestieren.

Und es war ein wunderbarer Abend mit angenehmer Luft, ein winziger Anflug von Herbst, dann angenehm der Geruch nach der Feutigkeit, die sich vom Regen am Freitagabend/Freitagnacht noch in der Erde hält, noch leichte letzte Sommerdüfte (nimmt man ja besonders gut wahr, wenn man im Dunkeln läuft) und schon die ersten Kastanien (worüber sich Charlotte freute) ...

Heute habe ich gelernt, Kaffee schwarz zu trinken, sogar Charlotte mochte ihn so. Vielleicht werde ich nie wieder Milch kaufen? Nicht dass ich unbedingt vegan leben möchte (sehe bislang keinen Grund, vollkommen auf Eier und Honig zu verzichten), aber den Milchverzehr einzustellen, wäre m. E. erstrebenswert. Käse wird es wohl weiterhin ab und an geben, ohne geht schon wegen Charlotte nicht.

Mal sehen, wie weit wir kommen. (Letztens wurde mir bewusst, dass ich nun schon zehn Jahre lang gar kein Fleisch mehr gegessen habe.) Nach dem Schwelgen in Leckereien zu Monatsanfang haben wir die letzte Woche sehr spartanisch gelebt, und das war vollkommen okay. Mir hat fast nichts gefehlt, höchstens ein kleines bisschen von bestimmtem frischem Obst - aber ich hatte gar keine Lust, einkaufen zu gehen (was sich mit dem Inhalt meines Geldbeutels gut vertrug).

Heute werden wir noch mit dem Reharad unterwegs sein. Leider ist es ein bisschen kaputt (die Fußstütze für Charlotte ist abgebrochen) und daher für längere Fahrten nicht mehr wirklich geeignet. Irgendwie stelle ich jedesmal, wenn das Auto hinüber ist, fest, dass es auch ohne nicht nur ganz gut klappt, sondern durchaus etwas für sich hat. Trotzdem will ich dauerhaft nicht darauf verzichten - ein eigenes Auto zur Verfügung zu haben gibt mir wirklich ein ganz starkes Gefühl des Ungebundenseins.

Hier noch ein Foto vom Reharad, als es noch komplett war (vom Mai 2007):

Samstag, 30. Juli 2011

Warenkörbe (2)

Gestern gab es einen richtigen Luxuseinkauf mit Kuchen und Blumenstrauß und etlichen Leckereien vom kleinen Bioladen in der Waldstadt.
Mein Warenkorb vom 30. Juli 2011, Einkauf bei Wurzel Naturkost für 57,63 EUR:



2 l frische Milch, 2 Salate, Radieschen, Käse (Frischkäsecreme, Feuerkäse, Blauschimmelkäse), grüne Oliven, 1/2 Brot, Remoulade, Brotsalat, 2mal vegetarischer Lyoner-Aufschnitt, 2 Gurken, 4 Feta-Spinat-Taschen, Champignons, 3 blaue Feigen, 1 Fenchel, Heidelbeeren, Tomaten

Mein Warenkorb vom gleichen Zeitpunkt, Einkauf beim Edeka für 1,70 EUR, beim Elsässer Marktstand für 7,40 EUR und beim HWK-Marktstand für 11,01 EUR:


HWK: 1 Blutampfer-Pflanze, 3 Zucchini, 7 Zwiebeln, 4 rote Paprika, 1 kleiner Blumenstrauß
Elsässer Stand: 1 Graham-Brot, 3 Stück Birnenkuchen
Edeka: 2 Becher Dickmilch (aus Versehen, eigentlich wollte ich Buttermilch kaufen)

Zu essen gab es als Hauptmahlzeit Vollkornreis mit Wok-Gemüse aus 1 kleinem Chinakohl, Karotten, Mais und Erbsen, abends 2 Feta-Taschen und 2 Stück Kuchen.

Zum Blutampfer sagte mir der Verkäufer: Es ist eine Pflanze, die man zusammen mit anderen Kräutern für eine Grüne Soße verwenden kann, außerdem wird sie in Suppen und Soßen dafür verwendet, einen feinen, säuerlichen Geschmack zu erreichen, wozu man sonst z. B. Wein nimmt.

Das Wochenende kann kommen :)

Freitag, 29. Juli 2011

Warenkörbe

Ich habe begonnen, Warenkörbe zu fotografieren, da ich es interessant finde, einmal genauer mitzuverfolgen, was wir kaufen und was wir konsumieren, auch in welchen Zeiträumen.

Mein Warenkorb vom Dienstag, den 26. Juli 2011, Einkauf beim Aldi für 26,01 EUR:

Davon noch übrig sind momentan: das Klopapier größtenteils, die Feuchttücher, 3/4 der Zwetschgen, 5 Äpfel, 2 Bananen, 1/2 vegetarische Bolognese, 1/2 Frischkäse, 1/3 Johannisbeeren, die Tomaten.

Am gleichen Tag habe ich noch einen Liter frische Vollmilch beim Alnatura eingekauft, die auch noch da ist. Zu Hause hatten wir noch einige Vorräte, darunter Tomaten, Reis, Karotten, 1 Packung Nudeln, 1 Zucchini, 1 rote Paprika, etwas grünen Salat, Zwiebeln, 2 1/2 Gläser Essiggurken, 1 Glas Apfelmark, 2 große Melonen, etwas vegetarischen Aufschnitt, vegetarischen Aufstrich, etwas Scheibenkäse, 1 l Milch, Pumpernickel und Toastbrot, wovon mittlerweile bis auf eineinhalb Melonen, einige Zwiebeln und 1 1/2 Gläser Essiggurken alles aufgebraucht ist. Es gab Vollkornreis mit Karotten-Zwiebel-Gemüse, Nudeln mit vegetarischer Bolognese, Salat mit Tomaten und Mozzarella, Obstsalat aus Melone, Bananen, roten Johannisbeeren, Zwetschgen und Sojaschnitzel mit Zucchini-Paprika-Zwiebel-Gemüse, sowie diverse belegte Brote. Natürlich auch Getränke, es gab unsere Spezial-Kaffee-Mischung aus echtem Kaffee, Lindes Kaffee-Ersatz und Kardamom mit Milch und etwas Sahne, Tee, Wasser mit Zitronensaft, Sprudel, Camon (Limonade) und einen Rest Saft.

Am Mittwoch, den 27. Juli 2011, kaufte ich ein Kartoffelkrüstchen (kleines Brot) für 1,40 EUR und Bio-Pumpernickel beim Rewe für 0,89 EUR. Beide sind mittlerweile aufgegessen.

Mein Warenkorb vom Donnerstag, den 28. Juli 2011, Einkauf bei Penny für 41,74 EUR:


Davon wurden bis jetzt vertilgt: ein Teil der Erdnüsse, 1 Dose Goldmais, zwei Nektarinen und ein Pfirsich, eine Rolle Küchentücher wurde angebrochen.

Warenkorb vom 28. Juli 2011, Einkauf bei dm für 9,70 EUR (links im Bild) und Edeka für 15,99 EUR:

Davon wurden bereits vertilgt: die Buttermilch, die Brötchen, jeweils etwa die Hälfte von jedem Aufstrich, einige Scheiben Velami, 1 Flasche Sprudel, 1/3 l Saft, 2 Scheiben Toastbrot und 2 Stückchen Kiri.

Sonntag, 17. Juli 2011

Happy 17th of July - 17-07, ein besonderer Tag

Ein besonderer Tag ist ein Grund, um nach langer Pause wieder einen neuen Beitrag hier einzustellen. Schön dazu finde ich folgenden Artikel:

Bis dahin hatte er kaum etwas gehört über Deutschland. Ein paar Kollegen aus dem Braunkohlewerk waren dort gewesen zur Weiterbildung. Sie erzählten ihm vom Fasching, vom Sommerschlussverkauf, von Freibädern.


Mehr wusste Akci nicht, als er am 17. Juli 1961 in Istanbul in den Zug stieg und zweieinhalb Tage später in der Abenddämmerung in Wendlingen nahe Stuttgart wieder ausstieg. In seinem Koffer hatte er eine Teekanne, die sein Vater selbst geschmiedet hatte, ein türkisches Liederbuch, eine von seiner Großmutter genähte Unterhose.

Er stieg aus dem Zug und war erschrocken. Es war still in Deutschland. "Keine Eselskarren, keine lärmenden Kinder", sagt Akci. Und dass er gedacht habe, er habe Stöpsel in den Ohren, sei in einem schalldichten Raum.

Heute ist es in Karlsruhe regnerisch und grau, ich habe mich noch nicht komplett von unserer Reise nach Salzburg und zurück vom 11. bis 15. Juli erholt und setze mich hier mit Dingen auseinander, die etwas nerven. Nicht ganz das, was man sich für den 50. Geburtstag wünscht ... Allerdings hat die letzte Zeit etliches Wichtiges mit sich gebracht, wozu ich evt. noch Posts schreiben werde. So gesehen ist ein einzelner Tag unwichtig innerhalb einer ansonsten bereichernden Zeit.
Zu meinem 50. Geburtstag gebe ich hier ein paar Impressionen wieder von dort, wo ich her komme, und von da, wo ich nun lebe.



Sonntag, 27. Juni 2010

Kosmisches Kreuz - Cosmic Cross

Der 26. Juni 2010 ist ein besonderes Datum. Wir haben Vollmond und eine außergewöhnliche, sehr seltene planetare Konstellation, wie sie zuletzt vor 30.000 Jahren stattgefunden hat. Es findet eine partielle Mondfinsternis mit dem Mond auf 4° Steinbock konjunkt Pluto nahe des Galaktsichen Zentrums statt. Alle Planeten, mit Ausnahme des Neptuns, bilden ein großes kosmisches Kreuz.

weiterlesen:
Beyond Mainstream -
Das grosse kosmische Kreuz am 26. Juni
Kunst&TextWERK - Vollmond am 26. Juni

Sonntag, 6. Juni 2010

Unterwegs

Seit diesem Frühjahr habe ich - mit Charlotte - verschiedene Ausflüge und Kurzreisen unternommen, etwas, das ich gerne weiterhin und noch mehr machen möchte.

Zuerst waren wir am 4. März 2010 zur Abschlußveranstaltung der 1000 Kraniche-Aktion in Berlin, für einen Tag. Am 15. März fuhren wir nach Strasbourg, um dort die Teilnehmer einer Pressekonferenz beim Europa-Parlament kennenzulernen, die gegen unberechtigte Inobhutnahmen ihrer Kinder durch deutsche Jugendämter protestierten. Am Abend des 18. März ging es dann nochmals nach Berlin, dort fand über das sich anschließende Wochenende das erste deutschlandweite Treffen für Familien mit Kindern, die am Dravet-Syndrom erkankt sind, statt (Dravet-Treffen). Daß Charlotte das Dravet-Syndrom hat, wissen wir seit Anfang 2008. Wir blieben über das Wochenende hinaus und fuhren erst spät am Dientagabend wieder nach Karlsruhe zurück. Alle diese Reisen machten wir mit der Bahn. Berlin - das was ich davon gesehen habe - gefiel mir sehr gut.

Am vergangenen Wochenende nun waren wir in Hedel, Niederlande, beim diesjährigen Hetof mit dabei. Es war wieder ein schönes Erlebnis, ebenso wie im Jahr 2008. Letztes Jahr war es mir unmöglich, zum Hetof zu fahren, da wir ein Wochenende vorher bereits eine Reise nach Versailles und Paris (ebenfalls im Rahmen eines Dravet-Familien-Treffens) gemacht hatten und nur wenige Tage nach dem Hetof die schriftlichen Prüfungen zum Hauptschulabschluß anfingen, wofür ich mit meinen Kindern (mein Sohn absolvierte diese Prüfungen letztes Jahr) tage- bzw. wochenweise nach Oberrimsingen im Breisgau fahren mußte. Aber dieses Jahr sollte das Hetof wieder drin sein - wir hatten viel Glück, mein Auto war wieder fahrbereit und die Finanzen für die Fahrt auch gesichert. Daher konnten wir uns auch eine schöne Unterkunft in einem ausgebauten Wagen aus den 60er Jahren leisten - ein Erlebnis für sich.

Und hier gibt es einige Fotos mit Impressionen von unseren Ausflügen:



Vorbereitungen zur Kranich-Aktion - später ließen wir die Kraniche von der großen Plane aus in die Luft fliegen, indem wir die Plane schwenkten, dazu sangen wir auch. Es waren zuletzt 4505 nach Origami-Technik gefaltete Papierkraniche in diversen Größen und vielen Farben!



Im großen Zelt beim Hetof - Charlotte glücklich mittendrin - und Blick auf das Küchenzelt.



Der Wohnwagen, auf einer Öko-Farm gelegen, von außen und von innen.

Samstag, 8. Mai 2010

Tomorrow is Mother's Day - zum Muttertag


Standing Women will stand together across the globe every year on the second Sunday in May at 1 p.m. local time with those in their time zone. Feel free to stand with a different time zone if another hour is more convenient for you.

Find out more about on: StandingWomen.org


Und hier gibt es etwas zu der Idee, dass am Muttertag Frauen jeden Alters für 5 Minuten zusammen stehen, auf Deutsch zu lesen. Auch dieses Jahr wieder ...

Laufende Petitionen zur Mitzeichnung - Bitte um Unterstützung!

Petition: Verbraucherschutz - Verbot des Anbaus (Erzeugung, Verwendung, Herstellung) gentechnisch veränderter Organismen vom 03.03.2010

Hauptpetent: Herbert Fürst
Ende der Mitzeichnungsfrist: 1. Juni 2010

Der Deutsche Bundestag möge beschließen:

Nahrungsmittel, Lebensmittel, Genussmittel und Stärkungsmittel für Tier und Mensch:

Der Anbau, die Erzeugung, die Verwendung bzw. der Einsatz bei der Herstellung, der Handel und der Verkauf, der Import wie der Export gentechnisch veränderter, flüssiger als auch fester Zutaten und Endprodukte werden verboten.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10524



Petition: Heilhilfsberufe - Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe vom 14.04.2010

Hauptpetent: Martina Klenk
Ende der Mitzeichnungsfrist: 17. Juni 2010

Der Bundestag möge Sofortmaßnahmen beschließen, um eine wohnortnahe Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe und die freie Wahl des Geburtsortes auch nach dem 1. 7. 2010 sicher zu stellen. Gefordert wird auch die Aufnahme eines Sicherstellungsauftrages für Hebammenhilfe analog § 72 SGB V. Des weiteren möge der BT eine Datenerhebung zum Bedarf an Hebammenhilfe und deren Deckung beschließen.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400



Petition: Schulwesen - Hausunterricht straffrei stellen vom 20.04.2010

Hauptpetent: Matthias Wolf
Ende der Mitzeichnungsfrist: 16. Juni 2010

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...das häusliche Lernen bzw. den Hausunterricht zu erlauben und straffrei zu stellen.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495

Dienstag, 4. Mai 2010

Petition: Schulwesen - Hausunterricht straffrei stellen vom 20.04.2010

Warum habe ich das erst heute auf Facebook via Mirko Olostiak ganz per Zufall erfahren??? Das gibt's doch nicht! Es gibt eine ePetition für den Hausunterricht. Die Mitzeichnung läuft bereits seit ca. zwei Wochen!

Also eine ganz große Bitte an alle: rechtzeitig MITZEICHNEN - am besten jetzt gleich!

Grundsatzdiskussionen führen uns gegen den Staat nicht weiter, aber Eltern, all die vielen wirklich um ihre Kinder bemühten und redlichen, und all die Kinder und Jugendlichen, die wirklich unter dem starren Schulsystem leiden und anders um so vieles besser lernen könnten, würden profitieren!

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495

Donnerstag, 1. April 2010

April April !

Die Zeit vergeht im Sauseschritt ... ja, heute ist schon der 1. April!

Vielleicht sollte ich heute einen Internet-freien Tag einlegen (Zeitungen lese ich sowieso nicht, Fernseher habe ich nicht, Radio höre ich auch fast nie), um nicht in ein Fettnäpfchen zu tappen und Meldungen zu kommentieren oder weiter zu geben, die nicht echt sind? Beinahe wäre ich schon reingefallen ... *lach*

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Mit diesem Motiv sende ich meine diesjährigen Weihnachtswünsche in die Blogosphäre hinaus.


  • Ich wünsche mir, daß alle Kinder, die ihren Eltern grundlos weggenommen wurden, bald nach Hause zurückkehren dürfen, daß die beteiligten Verantwortlichen, Jugendamtsmitarbeiter, Richter usw. mit menschlichem Empfinden handeln und entscheiden und nicht weiterhin Familien zerstört werden.
  • Ich wünsche mir, daß es in Deutschland bald soweit kommen wird, daß wir Bildungs-Freiheit haben werden, daß staatliche Schulen, Privatschulen, Fernschulen und Bildung zu Hause nebeneinander bestehen und frei unter ihnen gewählt werden kann.
  • Ich wünsche mir ein besseres System der sozialen Absicherung, etwa das bedingungslose Grundeinkommen, als das derzeitige, das Menschen nur unterdrückt und demütigt.
Das sind meine drei Weihnachtswünsche, wenn ich drei Wünsche frei habe ...

Ruhe und Besinnlichkeit, Freude und Heiterkeit, Kinderlachen unterm Tannenbaum, leckeres Essen in gemeinsamer Runde, Kerzenschein, Glockenklänge und weihnachtliche Lieder, Geschenke der Liebe und der Duft von Tannenzweigen mögen die Wohnungen und Häuser an den kommenden Tagen erfüllen.

Frohe Weihnachten!

Sonntag, 22. November 2009

November-Sonntag

Heute Nacht haben Percy und Zwuggeli, unsere beiden Kater, von einem großen leeren Karton den Deckel runtergezerrt und es sich dann in den beiden nebeneinanderliegenden Teilen jeder für sich bequem gemacht. Aufs Bild bekommen habe ich leider nur Percy.












Ein weiteres Foto möchte ich teilen, das ich eben auf Pixelio fand. Es trägt den Titel "Frühstück im Herbst" (Heinrich Lange/PIXELIO).






Allen Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag!

Samstag, 21. November 2009

Children's Rights vs. Governmental Child Abduction

Violet and Leonie are two out of many, many children in Germany, who have been taken away from their parents for no reason! If you know the stories behind the single children you will be shocked, be in tears for the children as well as for the mothers and fathers.

It is heartbreaking, and Germany has already been reproted before the European Parliament for their shocking "Jugendamt" (youth welfare) practise, but so many parents are still longing for their children to come back home and so many children are still torn off their homes and slowly forgetting about where they came from ...

Dienstag, 17. November 2009

Ein Stöckchen von Isla

8 Fragen / 8 Questions

... und 8 Antworten / 8 answers:


Six names you go by / sechs Namen, auf die Du hörst:
Elisabeth, Mama, Frau Kuhnle, Lisa, Lise, Mami, Elisa (sind ja sogar 7 - yep, not only 6 but 7!)

Three things you are wearing right now / drei Dinge, die Du gerade trägst:
HIS-Jeans, dunkelbraunes, langärmeliges (dark brown long-sleeved) T-Shirt, weißer Stoffgürtel mit Metallschnalle (white tissue belt)

Three things you want very badly at the moment / drei Dinge, die Du Dir im Augenblick besonders wünschst:
mein Auto zurück (getting back my car), mehr Geld als ich zur Verfügung habe (money, more than I have), trockenes Wetter (keinen Regen) (dry weather/no rain)

Three things you did last night, yesterday, today / drei Dinge, die Du gestern Nacht, gestern und heute getan hast:
auf Facebook gelesen und geschrieben (reading and writing on Facebook), Prospekte ausgetragen (distributing advertisement folders), mit Charlotte zur Krankengymnastik gegangen (attending physiotherapy with Charlotte)

Two things you ate today / zwei Dinge, die Du heute gegessen hast:
Pellkartoffeln und geräuchertes Forellenfilet (potatoes and smoked trout)

Two people you last talked to on the phone / zwei Leute, mit denen Du zuletzt telefoniert hast:
Christa, Silke

Two things you are going to do tomorrow / zwei Dinge, die Du morgen tun wirst:
mit Charlotte zur Logopädie gehen, Prospekte austragen (attending speech therapy with Charlotte, distributing advertisement folders)

Your three favourite beverages / Deine drei liebsten Getränke:

Fruchtsaft, Kaffee mit Milch, Volvic-Wasser (oder anderes gutes Wasser) (fruit juice, coffee with milk, high quality table water)

Tag 5 people / lade 5 weitere Leute zu dem Spiel ein:
das muß ich mir erst noch überlegen, ich war schon so lange nicht mehr wirklich in der Blogosphäre unterwegs ... (I'll have to think about that ... longtime I didn't visit any blogs)

Danke an Isla fürs Stöckchen-Werfen!
Thanks to Isla for the invitation to this game!

Montag, 26. Oktober 2009

Birgit Wichmann kämpft um ihre Enkeltochter Leonie

Leonie Wichmann, geboren am 26. März 2003 in Berlin, wurde als wenige Wochen altes Baby von ihrer psychisch kranken Mutter bei der Oma abgegeben und nicht mehr abgeholt. Bei ihrer Oma Birgit Wichmann fand Leonie ein neues Zuhause, Familienzugehörigkeit, all die Liebe und Fürsorge, die ein Kind zum Gedeihen braucht.

Als Hartz IV gültig wird, will die Mutter Leonie wieder zu sich holen, obwohl sie zuvor nicht einmal an Besuchskontakten Interesse hatte - offensichtlich geht es ihr nur um Geld. Sie sucht, mehr oder weniger erfolgreich, Unterstützung bei den Jugendämtern Berlin-Spandau und Oberhavel. Ein Artikel in der Berliner Morgenpost (nurmehr kostenpflichtig abzurufen) befasst sich mit Leonies Schicksal:
"Im Namen der Erwachsenen: Die dreijährige Leonie soll in eine Pflegefamilie - obwohl sie Großeltern hat, die liebevoll für sie sorgen. Bei Sorgerrechtsprozessen geht es selten um das Kindeswohl. So auch in diesem Fall"

Die Oma Birgit Wichmann, die weiterhin das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Leonie inne hat, zieht mit ihrer Enkeltochter nach Wien. Dort ist Leonie glücklich, sie besucht einen Kindergarten, hat Freunde und Freude am Leben. Doch am 26. November 2008 wird sie mit Polizeigewalt von ihrer Oma weggerissen, für einige Tage in Wien in fremder Umgebung und ohne jeglichen Kontakt zur Oma untergebracht, und muss schließlich mit einem völlig Fremden von Wien nach Oranienburg bei Berlin fahren, eine viele Stunden währende Reise, ohne dass sie sich von ihrer Oma und ihren Freunden verabschieden konnte, ohne irgendwelche ihrer Sachen von Zuhause mitnehmen zu können, ohne Aussicht auf ein Wiedersehen mit ihren Lieben. Seitdem wird ihr Aufenthalt geheim gehalten, sie darf keinerlei Kontakt mehr zu den Großeltern oder zu früheren Freunden haben.

Birgit Wichmann wird die "Entführung" ihrer Enkeltochter vorgeworfen - ein nicht haltbarer Vorwurf, da sie ja als Aufenthaltsbestimmungsberechtigte mit Leonie reisen und ziehen konnte, wohin sie wollte. Am morgigen Dienstag, den 27. Oktober 2009, findet um 09.00 Uhr, Saal E, 2. Obergeschoss beim Oberlandesgericht Wien, Wien 1., Schmerlingplatz 11 eine öffentliche Verhandlung statt. Der Beschluss lautet jetzt schon: Auslieferung an die BRD und Haftstrafe! Wer Frau Wichmann unterstützen möchte, kann zur öffentlichen Verhandlung kommen und/oder an die auf ihrer Website für Leonie genannten Adressen Protestschreiben schicken:
http://leonie-wichmann.jimdo.com/aktuelles-1/

Freitag, 25. September 2009

Stimmzettel-Aktion zur Bundestagswahl 2009

Bundestagswahl 2009 - noch eine Möglichkeit statt Wählen oder Nicht-Wählen:

Montag, 7. September 2009

Kindesentzug durch das Jugendamt im Landkreis Ansbach

Bitte informieren Sie sich und helfen Sie den Betroffenen:

Ohne richterlichen Beschluss wurden drei Kinder, darunter ein nur wenige Wochen altes Baby, ohne dass Gefahr in Verzug gewesen wäre, den Eltern Hecht weggenommen. Der Gerichtsbeschluss erging erst Tage später, und es wird damit versucht, den Übergriff von Jugendamt und Polizei im Nachhinein zu legitimieren. Tatsächlich sind die gesamte Vorgehensweise und die Herausnahme an sich illegal und willkürlich.

Und: Dies ist kein Einzelfall! Familien, die zu Jugendamtsopfern wurden, gibt es in Deutschland zur Genüge. Hier ist ein Video dazu. Annelise Oeschger, Präsidentin der Internationalen Nicht-Regierungs-Organisationen, spricht im Dezember 2006 im Europaparlament über die systematischen Übergriffe des deutschen Jugendamtes.

Sonntag, 30. August 2009

Meine kleine weite Welt in der Virtualität

Die erste eigene Adresse, die ich im WWW hatte (und immer noch habe), ist mein Blog "schulfrei leben und lernen" (http://schul-frei.blogspot.com). Zum ersten Internationalen Tag der Bildungs-Freiheit am 15. September 2007 hatte ich ihn eröffnet. Mein Ziel ist eine eigene Website, doch es wird noch etwas dauern, bis ich diese erstellt haben werde. Auch die Website wird zum Thema "schulfreies Leben" sein.

Auf "schulfrei leben und lernen" sind auch meine anderen Blogs zu finden, sowie auch der Blog "Bildungsvielfalt", der eigentlich als Gemeinschaftsprojekt gedacht war (und ja vielleicht wieder mal ein solches werden wird). Da mich nicht nur das Thema Bildungs-Freiheit interessiert und bewegt, gibt es nun zukünftig "Meine kleine weite Welt" für Persönliches und das, was mich an Politischem persönlich bewegt, und demnächst vermutlich noch einen Blog zum Thema Leben mit Handicap, da ich eine Tochter habe, die an einer schweren, therapieresistenten Epilepsie leidet.

Donnerstag, 20. August 2009

Online-Petition PRO Glühbirne

"Wir möchten dass Glühbirnen weiter verkauft werden. Glühbirnen können einfacher entsorgt werden, zudem sind Glühbirnen nach dem Gebrauch kein Sondermüll wie Energiesparlampen und sie enthalten kein Quecksilber.

Zudem bildet der Energieverbrauch von Glühbirnen gerade mal 2% des Gesamtbedarfes eines Hauses.

Lassen sie den Markt entscheiden wer welches Produkt einsetzt."


Bitte unterzeichnen auch Sie diese Petition:
http://www.gopetition.com/petitions/pro-gluhbirnen/sign.html


Weitere Informationen:

PRO Glühlampe - "Das Verbot der Glühlampen in der EU ist ein Eingriff in unsere Lebenswelt mit weitreichenden Folgen."

Glühbirne - Licht im Dunkel - Kinderseite:
"Sie brennt und brennt und brennt: In einer Feuerwache in Kalifornien leuchtet seit 1901 ununterbrochen dieselbe Glühbirne.
Die handgeblasene Vier-Watt-Birne ist damit die älteste brennende Birne der Welt - keine andere hat seit Erfindung der Glühbirne so lange durchgehalten.
Da eine Webcam auf die Glühbirne gerichtet ist, lässt sich jederzeit prüfen, ob sie noch brennt."

Deutsche kämfen gegen das Glühbirnen-Verbot - WELT ONLINE vom 8. August 2009

Freiheit ist keine Randnotiz

Diesen Slogan mit dazugehörigem Wahlplakat finde ich nun mal wirklich sehr gut gewählt / gelungen.


Und daß ich unter den derzeitig herrschenden Umständen selbst zur Piratin werde, schließe ich nicht aus. Die Wahrscheinlichkeit, daß ich am 27. September den Änderhaken setze, liegt jedenfalls bei 99 %.